Thurgauer Stachelbeere: das Prickeln

Ihre zart-grüne, manchmal auch leicht errötete Haut, der pralle Körper, die punkige Stachelfrisur: ein Hingucker! Ihre Show: ein süss-säuerliches Sinneserlebnis für jeden, das zu Begeisterungsstürmen führt.

 

Geschichte

Die Stachelbeere hat ihren Ursprung im Himalayagebiet. Seit dem 14. oder 15. Jahrhundert wurde sie hauptsächlich in Klostergärten kultiviert. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte diese Beere in England ihre Blütezeit. Damals wurden innerhalb weniger Jahrzehnte über 400 Sorten gezüchtet, welche sich anschliessend über ganz Europa verbreiteten.
Heute erfolgt der Anbau in allen gemässigten Klimazonen der Welt.

 

Botanik

Die Stachelbeere ist ein sommergrüner Strauch, der ca. ein bis eineinhalb Meter hoch wird. Die Triebe weisen Dornen auf und nicht Stacheln, wie man dem Namen nach vermuten würde.
Die Blüte ist grün-rötlich-weisslich gefärbt und je nach Sorte sind die Früchte grün, gelb bis purpurrot.

Verwendung

Die reifen Stachelbeeren halten im Kühlschrank rund eine Woche.
Sie schmecken roh nur als reife Frucht. Am besten lassen sich die Beeren zu Kompott, Konfitüre oder Gelee verarbeiten. Als Belag auf Kuchen, Muffins und Torten schmecken sie köstlich.
Stachelbeeren können sich während der Verarbeitung zu Kompott oder Mus braun verfärben, dies verändert aber weder Geschmack noch die Haltbarkeit des Produkts. (Rezept Stachelbeeren)

 

Gesundheit

In der Stachelbeere steckt einiges drin. Sie hat viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe. Die Beere ist reich an Kalium, Silizium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Carotin und Folsäure.
Die prickelnden Thurgauer Stachelbeeren haben somit einen sehr guten Einfluss auf unseren Körper. So werden den Stachelbeeren unter anderem entgiftende (vor allem Schwermetalle), entwässernde und darmreinigende Eigenschaften zugeschrieben.

 

Gut zu wissen

Die grünen Kugeln mit ihrer Schale spenden eine Power-Portion Silizium. Ein Mineral, das gegen Besenreisser, Venenschwäche und Krampfadern hilft.

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