Thurgauer Johannisbeere: die Erfrischung

Fit und schlank mit den Johannisbeeren und zugleich eine Erfrischung. Die Johannisbeeren sind wahre Kraftpakete mit ihrem hohen Vitamin-C-Anteil. Ohne Vitamin C kann der Körper kein Noradrenalin produzieren. Dieser Botenstoff hilft, das Fett aus den Fettzellen herauszulösen. Vitamin C steuert ausserdem die Produktion von L-Carnitin, welches in den Muskeln für die Fettverbrennung benötigt wird.

 

Geschichte

Im 15. Jahrhundert wurde die Johannisbeere bereits kultiviert. Ursprünglich stammt sie von einer Wildart ab, die in Europa und Nordasien heimisch waren.
Der Name Johannisbeere leitet sich vom Johannistag (24. Juni) her, um den herum die ersten Sorten reif werden.

 

Botanik

Die Johannisbeeren sind meist laubabwerfende Sträucher, die eine Höhe von einem bis eineinhalb Meter erreichen.
Die Pflanze bildet traubenförmige Blütenstände. Es gibt rote, gelbe und schwarze Johannisbeeren. Auf dem Markt sind ausschliesslich die roten zu finden.

Verwendung

Im Kühlschrank lassen sich die Beeren nur einige Tage lagern. Rote Johannsibeeren eignen sich als Zubereitung von Obstsalaten und Quarkspeisen, aber auch als Tortenbelag, Konfitüre, Fruchtgetränke, Liköre oder Wein sind sie hervorragend geeignet. (Rezept Johannisbeeren)

 

Gesundheit

Die Thurgauer Johannisbeeren sind nicht nur Schlankmacher, sondern auch Sattmacher! Nur 0,24 Gramm Fett pro 100 Gramm (Nährwerttabelle), aber dafür stolze 7,5 Gramm Ballaststoffe, die lange satt machen.
Nebst den kalorienkillenden Eigenschaften wirkt der hohe Ballaststoffanteil auch verdauungsfördernd. Die Johannisbeere wirkt mit ihren Inhaltsstoffen blutreinigend, magenstärkend und senkt den Cholesterinspiegel. Die Johannisbeeren enthalten mit ca. 177 bis 189 Milligramm Vitamin C pro 100 g Frucht eine mehr als dreifach so hohe Konzentration an Vitamin C wie Zitronen (rund 50 Milligramm je 100 g).

 

Gut zu wissen

Die roten Johannisbeeren zählen mit einem Säuregehalt von 2,4 g pro Liter gleich nach den schwarzen mit 2,6 g/l zu den säurereichsten Beerenfrüchten. Weisse Johannisbeeren enthalten meistens weniger Säure als die roten.

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