Thurgauer Himbeere: die Verführung

Die Himbeere ist die Prinzessin unter den Strauchbeeren. Die rosaleuchtenden, aromatischen und vitaminreichen Beeren vermitteln schon durch ihr Aussehen gute Laune.

 

Geschichte

Ursprünglich kommt die Himbeere aus den Laubwäldern Mittel- und Nordeuropas sowie Nordamerikas. Seit dem Altertum ist die Himbeere bereits als Heilpflanze für Wundheilung und Abwehrkräfte bekannt.
Im Mittelalter wurde sie vor allem in den Klöstern kultiviert.
Clusius, ein niederländischer Gelehrter, hat bereits im Jahre 1601 zwischen roten und gelben Arten unterschieden.

 

Botanik

Bis zu zwei Meter hoch kann der Himbeerstrauch werden. Meistens sind die Ruten mit feinen Stacheln besetzt. Die Himbeere ist botanisch gesehen eine Sammelnussfrucht. Das heisst, mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem sie sich im ausgereiften Stadium ablösen lassen.

Saison

Verwendung

Die Haupternte für heimische Himbeeren ist von Juni bis September. Es gibt auch spätreife Sorten, die Beeren bis Oktober liefern.

Die verpackten Himbeeren sollten aus der Packung genommen werden, um Druckstellen zu vermeiden und ungewaschen in einem frischen Behälter locker auflegen.
Himbeeren eignen sich sehr gut zum Einfrieren. Dafür die Früchte am besten auf einem Tablett vorfrieren, damit sie nicht verklumpen und auch tiefgekühlt noch einzeln entnommen werden können. Himbeeren werden meistens roh verzerrt, sie eignen sich aber auch für Cremen, Eis, Gelees, Pudding oder Konfitüren. Ebenfalls kann sie für die Herstellung von Saft, Sirup, Wein, Likör, Himbeergeist und Himbeeressig verwendet werden. (Rezept Himbeeren)

 

Gesundheit

Die Himbeere schlägt nahezu alle Rekorde bei der Menge des Ballaststoffes (Nährwerttabelle). Zudem wird sie auch bei der Krebsprävention stark eingesetzt, da die Stoffe Anthocyane und Ellagsäure Bakterien und Viren abtöten. Ebenfalls reinigt die Himbeere das Blut, regt den Appetit an und stärkt auch das Immunsystem. Ihre Wirkstoffe helfen auch bei Verdauungsstörungen, Blasen- und Nierenleiden.

 

Gut zu wissen

Der Himbeernektar besteht zu 46% aus Zucker, 100 g Himbeeren enthalten nur 30 bis 40 Kalorien. Sowohl die Beeren als auch die Blätter können angewendet werden; zur Auswahl stehen hier der Verzehr der rohen oder gekochten Himbeeren zu Tees, Tinkturen und Bäder.

 

 

 

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